Charisma wird heute sehr oft als Fähigkeit verstanden, andere Menschen in den Bann zu schlagen. Dadurch entsteht eine Bindung, die zum Guten als auch zum Schlechten eingesetzt werden kann. Die Geschichte ist voll von charismatischen Führern, die ihrem Volk Heilung brachten oder es in die Katastrophe stürzten.
Seinen Ursprung hat das Wort im Griechischen. Es bedeutet „Gnadengabe“. Und zwar eine Gabe, die Menschen als gottgesandt oder gottbegnadet erschienen lies. Zauberer, Propheten und Kriegshelden kam dieses Attribut zum Beispiel zu. In vielen Religionen wird die Fähigkeit zu herrschen und zu führen als eine von gottgegeben Gnade angesehen. Gelingt es einem König nicht, Gutes für sein Volk zu tun, dann erlischt das Charisma.
Voraussetzung für das Aktivieren des Charismas ist, dass die eigene persönliche Identität entwickelt und bewusst ist. Wer sich seiner selbst unsicher ist, kann andere nicht sicher führen. Wer mit beiden Beinen im eigenem Leben steht und tief mit seiner eigenen Lebensenergie verwurzelt ist, der wird über eine Grundsicherheit verfügen. Diese individuelle Sicherheit ist das Fundament, auf dem Führung aufbaut – im Job oder in der Familie als Elternteil. Das Bewusstsein der eigenen Impulse, Werte, Grenzen, Stärken und Schwächen sowie die Übernahme der persönlichen Verantwortung für Handeln und Wirken ist Ihre Kraft zum Führen Ihres eigenen Lebens, Ihrer Karriere und Ihres Teams.
Dazu noch ein gutes Video zum Thema von Martina Schmidt-Tanger: